Schulungsmaterial für die Jungjägerausbildung
17 Iltis
Stinkmarder
17 Iltis

17.1 Kennzeichen
- Verkehrtfärbung (vgl. Dachs)
- dunkle Augenbinde
- fast weiße Nase
17.2 Lebensraum
Feuchtgebiete, Uferbereiche, Bäche, Flüsse, Rohr- und Schilfgürtel, grabenreiche Wiesen, Dachs-, Kaninchenbaue. In Siedlungen häufig in Kellern, Scheunen, Holz- und Strohhaufen anzutreffen.
17.3 Lebensweise
- territorial
- ausgesprochenes Nachtraubtier
- als typischer „Stöberer“ sucht der Iltis sein Gebiet systematisch nach Nahrung ab
- tagsüber in Verstecken (Dachs- oder Kaninchenbaue, Holzhaufen, Feldscheunen)
- Kulturfolger
17.4 Ranzzeit
- April/Mai (keine Eiruhe)
- Tragzeit: Etwa 6 Wochen (42 Tage)
17.5 Ernährung
- Amphibien (Frösche, Lurche, Unken, Molche etc.)
- Kleinsäuger (Mäuse, Ratten)
- Reptilien (Kriechtiere wie Eidechsen und Blindschleichen)
- Wildkaninchen
- Insekten
- Fische
- Regenwürmer
- Aas
- Lähmt Beute, vor allem Frösche, durch Nackenbiss und legt Vorräte an („Lebendkonservierung“)
17.6 Besonderheiten
Frettchen: Domestizierte Form des Iltisses