Schulungsmaterial für die Jungjägerausbildung
2 Rotwild
2.1 Kennzeichen
- Kurzer, deckenfarbener Wedel
- Beim Kahlwild gelegentlich ein Aalstrich, der sich über den ganzen Rücken zieht
- Beim Hirsch ab August zottige Brunftmähne (ca. 10 bis 15 cm lange Haare) an der Unterseite des Trägers; diese werden vom Jäger als Trophäe (Hirschbart) geschätzt.
- Tränengrube
- Gewichte: Hirsch 180 kg
- Altier 100 kg
- Kalb 50 kg
- Altier 100 kg
2.2 Farbe
- Graubraun im Winter
- Rotbraun im Sommer
2.3 Ansprechen

Rotwild in der Sommerdecke

2.3.1 Regel beim Verfärben
- Jung vor alt
- Gesund vor krank
- Nicht führend vor führend
2.3.2 Haarwechsel (Verfärben)
Frühjahr: Mai bis Juni
Herbst: September bis Oktober
2.4 Bestätigung im Revier (Pirschzeichen)
Trittsiegel und Fährten, Haare, Lager, Wechsel, Fegestellen, Schälstellen, Schlagschäden, Abwurfstangen, Losung, Stimme, Suhle, Malbaum, Direktbeobachtung
2.5 Weibliches Rotwild (Kahlwild)
| 1. Lebensjahr | Wildkalb | Altersklasse 0 |
| 2. Lebensjahr | Schmaltier (ab 01.04.) | Altersklasse 1 |
| ab 3. Lebensjahr | Alttier (ab 01.04.) | Altersklasse 2 |
2.6 Männliches Rotwild
| 2.6 Männliches Rotwild | ||
| 1. Lebensjahr | Hirschkalb | Altersklasse 0 |
| 2. Lebensjahr | Schmalspießer (Hirsch vom 1. Kopf) | Altersklasse 1 |
| 3. Lebensjahr | Hirsch vom 2. Kopf (2 Jahre alt) | Altersklasse 2 |
| 4. Lebensjahr | Hirsch vom 3. Kopf (3 Jahre alt) | Altersklasse 2 |
| 5. Lebensjahr | Hirsch vom 4. Kopf (4 Jahre alt) | Altersklasse 2 |
| 6. bis 10. Lebensjahr | Hirsche vom 5. bis 9. Kopf | Altersklasse 3 |
| ab 11. Lebensjahr | Hirsche ab 10. Kopf (Reifealter erreicht) | Altersklasse 4 |
| Im hohen Alter (ab ca. 14. Kopf) setzt der Hirsch zurück. | ||
2.7 Lebensraum
Ursprünglich Offenlandbewohner, heute überwiegend in großen geschlossenen Waldgebieten, z. B. in den Alpen.
In einigen Bundesländern werden Rotwildgebiete ausgewiesen (z. B. Bayern, Baden-Württemberg), in anderen Bundesländern kommt Rotwild dagegen flächendeckend vor, z. B. in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (Bevölkerungsdichte!).
Die Rotwildgebiete werden durch Menschen festgelegt. Verdrängung durch Menschen in ruhige Waldgebiete (Kulturflüchter). Der Lebensraum Wald ist eigentlich für das Rotwild ungeeignet (sperriges Geweih).
Rotwild kommt in Deutschland insgesamt nur inselartig vor. Rotwild gilt als Leittierart der offenen Landschaft.
2.8 Lebensweise
- Gesellig, sehr sozial in Rudeln
- Es gibt Kahlwild-, Hirsch- und Brunftrudel.
- Rotwild suhlt, vor allem der Hirsch in der Brunft.
- Heute überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv (Beunruhigung)
- Rotwild unternimmt, falls möglich, größere Wanderungen von den Sommer- zu den Wintereinständen sowie von Feisthirscheinständen zu traditionellen Brunftplätzen.
Diese Ortswechsel sind in Mitteleuropa durch die Zersiedelung der Landschaft und Isolation der meisten Einstandsgebiete unterbunden.
2.9 Kahlwildrudel

Kahlwildrudel treten fast ganzjährig auf (Ausnahme: Setzzeit Kälber). Die kleinste Einheit (Familie) besteht aus Alttier, Kalb, Schmaltier und gelegentlich einem Schmalspießer.Aus mehreren Familien bilden sich ab Hochsommer Kahlwildrudel, die von einem Alttier mit Kalb (Leittier) angeführt werden. Ausnahmsweise können sich junge Hirsche (bis zum 3. Kopf) dem Rudel anschließen. Das Kahlwildrudel wird immer von einem Leittier geführt. Das Leittier ist immer ein führendes Alttier mit Kalb (Mütter sind vorsichtig). Verwaiste Kälber (z.B. Abschuss Alttier) werden vom Kahlwildrudel nicht mehr angenommen, sondern aus dem Rudel abgeschlagen.
2.10 Hirschrudel
Hirschrudel gibt es ganzjährig außer zur Brunftzeit; vor allem zur Feistzeit (Juli bis August; 2 Monate vor der Brunft) kann man Hirschrudel beobachten. Kolbenhirsche (Hirsche im Bast) tragen Auseinandersetzungen nicht mit dem empfindlichen Bastgeweih aus. Diese werden wie beim Kahlwild gezeigt: Oft genügt das Eckzahndrohen, im Ernstfall richten sie sich auf die Hinterläufe und trommeln mit den Vorderläufen heftig aufeinander ein. Gegen Ende der Kolbenzeit werden die älteren Hirsche unverträglich; sie sondern sich ab und ziehen zu den Kahlwildrudeln, die ihren Einstand auf den traditionellen Brunftplätzen haben. Nach der Brunft stehen vor allem junge und mittelalte Hirsche wieder im Hirschrudel, alte Hirsche sind zum Teil reine Einzelgänger, manchmal sind sie in Begleitung eines jüngeren Hirsches („Adjutant“). Das Hirschrudel wird scheinbar von einem jüngeren Hirsch geführt, bei Gefahr von einem älteren Hirsch (der jüngere Hirsch ist unvorsichtiger und hat einen höheren Äsungsbedarf).

2.11 Brunftrudel
Brunftrudel gibt es nur während der Brunftzeit (Anfang September bis Anfang Oktober).
Ältere Feisthirsche (ab ca. 9./10. Kopf) verlassen Mitte August den Sommereinstand (das Feisthirschrudel). Der Platzhirsch zieht zum Brunftrudel und verteidigt dieses gegen Konkurrenten. Das Brunftrudel besteht aus einem Platzhirsch (alter, starker Hirsch) und dem Kahlwildrudel. Das Brunftrudel wird immer vom Leittier geführt. Der Platzhirsch verteidigt das Rudel gegenüber Beihirschen optisch (Parallel-Laufen bzw. Breitseite-Zeigen – Imponieren, Bodenforkeln), akustisch (Brunftlaute) und geruchlich (Harnspritzen und Bodenwälzen). Er ist nur am Zusammenhalt des Rudels, am Fernhalten von Rivalen und an brunftigen Tieren interessiert. Der Platzhirsch nimmt in dieser Zeit kaum Äsung auf. Schneider (Hirsche bis zum 2./3. Kopf) werden zum Teil geduldet, da Kahlwild sich nicht von diesen beschlagen lässt.
Brunftkämpfe der Hirsche sind ritualisiert: Nach Imponierschreiten und blitzschnellem Binden der Geweihe kommt es zu heftigen Schiebekämpfen. Der Unterlegene flieht, indem er sich plötzlich aus der Bindung löst. Wenn sich ein Tier aus dem Brunftrudel entfernt, wird es vom Platzhirsch aggressiv in das Rudel zurückgeholt (seitliches Überholen, Sprengrufen). Die Brunftaktivität ist abhängig vom Wetter (je kälter die Nächte sind, desto aktiver), regionale Unterschiede zu Beginn/Ende möglich (im Gebirge später). Die Hauptbrunft dauert ca. 14 Tage. Danach Übernahme des Rudels durch den stärksten Beihirsch. Alttiere/Schmaltiere sind ca. 2 Tage brunftig. Werden die Stücke in diesen Tagen nicht beschlagen, ist evtl. 4 Wochen später eine Nachbrunft möglich; dann werden die Kälber entsprechend auch später gesetzt!


2.11.1 Brunftlaute
Röhren, Trenzen (oder Sprengruf), Knören, Orgeln
2.12 Tragzeit
34 Wochen
2.13 Setzzeit
Mai/Juni, 1 Kalb (sehr selten 2 Kälber)
2.14 Kontaktlaut Alttier – Kalb
Mahnen
2.15 Säugezeit
Bis in den Winter (über 6 Monate) hinein. In den ersten drei Lebenswochen werden die Kälber von den Alttieren abgelegt und nur zum Säugen aufgesucht (wie auch beim Reh- und Damwild). Das Alttier entfernt sich allerdings selten weit weg vom Kalb. Es zieht immer in Windrichtung weg, damit eine geruchliche Verbindung bestehen bleibt. Im Alter von etwa 3 bis 4 Wochen folgt das Kalb dem Tier. Dann gesellt sich auch das vorjährige Kalb (Schmaltier oder Schmalspießer) wieder dazu, und das Kahlwildrudel schließt sich mit anderen Alttieren, Kälbern und Schmalwild zusammen. Junge Hirsche (2. Kopf, gelegentlich 3. Kopf) werden geduldet. Achtung: Bevor sich das Kahlwildrudel wieder zusammenschließt, ziehen die Alttiere allein (Jagdzeit Schmaltiere)!



2.16 Bejagungskalender für Rotwild
Für eine wildgerechte Jagd muss ein Maximum an Störungsfreiheit gewährleistet sein. Deshalb sollte für alle Wildarten ein Bejagungskalender eingehalten werden. Wildbiologisch sinnvoll ist es auch, in Notzeiten die Bejagung einzustellen, auch wenn die Jagdzeiten noch eine Bejagung erlauben. Wir behandeln in diesem Skript die Bejagung von Rot- und Rehwild.
Beim Rotwild sollte sich die höchste jagdliche Aktivität auf die Zeit von Mitte September bis Mitte Dezember konzentrieren. Ab Januar bis Ende Juli herrscht keine jagdliche Aktivität.
2.17 Geweihentwicklung beim Rothirsch
| Das Cervidengeweih (aus Knochen bestehend) wird jedes Jahr einmal abgeworfen und anschließend wieder neu gebildet. | ||
| Mai/Juni 2023: | Geburt (Setzen) eines Hirschkalbes (1. Lebensjahr); keine Rosenstöcke, kein Geweih | |
| Februar/März 2024: | Bildung der Rosenstöcke (mit ca. 10 Monaten) | |
| April bis Sept. 2024: | Wachstum des Erstlingsgeweihs (in der Regel Spieße), Erstlingsgeweih stets ohne Rosen, Schmalspießer trägt sein erstes Geweih: Hirsch vom 1. Kopf, Schmalspießer ist 1-jährig, d. h. im 2. Lebensjahr | |
| September 2024: | Fegen des Erstlingsgeweihs (16 Monate) | |
| April/Mai 2025: | Abwerfen des Erstlingsgeweihs (22 Monate) | |

Merke: Hochgabler und Kronenspießer sind ausschließlich Hirsche vom 1. Kopf, sogenannte Zukunftshirsche. Hirsche vom 1. Kopf kann man anhand der fehlenden Rosen sicher ansprechen!
2.18 Abwurftermine beim Rothirsch
Alte Hirsche: Februar (Hornung); Junge Hirsche : April
2.19 Fegetermine
Alte Hirsche: Juli; der Geweihaufbau findet in der äsungsreichen Zeit, d. h. im Frühsommer, statt. Der Aufbau des Geweihs dauert ca. 5 Monate (140 Tage). Streitigkeiten der Kolbenhirsche (Hirsche im Bast) untereinander werden mit den Vorderläufen ausgetragen.

2.20 Bezeichnung der Enden eines Geweihs

2.21 Geweihstufen beim Rothirsch
- Spießer
- Gabler
- Sechser
- Achter (Gabel- oder Eissprossenachter)
- Zehner (Kronen- oder Eissprossenzehner)
- Zwölfer etc.
Regel: Verdoppelung der Zahl der Enden der endenreichsten Stange, als Ende zählt alles über 3 cm Länge („Hornfessel“).
2.22 Bei den Geweihstufen wird unterschieden zwischen:
2.22.1 Gerade
Beide Stangen weisen die gleiche Endenanzahl auf; wenn z. B. beide Stangen 7 Enden aufweisen, sprechen wir von einem 14-Ender.
2.22.2 Ungerade
Eine Stange weist weniger Enden auf als die andere. Die Stange mit der höheren Endenzahl wird verdoppelt mit dem Zusatz „ungerade“. Wenn z. B. die linke Stange 2 Enden und die rechte Stange 12 Enden hat, handelt es sich um einen ungeraden 24-Ender!
Hirsche werden nicht mehr in Güteklassen (früher üblich), sondern nur noch in Altersklassen eingeteilt – siehe Tabelle in Abschnitt 2.6 „Männliche Rotwild“ (Bezeichnung in Abhängigkeit des Alters).
2.23 Petschaft
So wird die knöcherne Basis an der Abwurfstange bezeichnet. Anhand seiner Form kann es zur Erkennung des Hirsches beitragen (Abwurfstangen). Bei jungen Hirschen ist es nach außen gewölbt, bei alten Hirschen ist es flach, zum Teil nach innen gewölbt.

2.24 Passstangen
Unter Passstangen versteht man beide Abwurfstangen von einem Hirsch aus einem Jahrgang.
2.25 Mögliche Geweihstufen beim Rothirsch

- Eissprossenachter
- Gabelachter
- Eissprossenzehner
- Kronenzehner
- 12-Ender
- 16-Ender
2.26 Äsung des Rotwildes
| Äsungstyp | Wiederkäuer (Mischäser) |
| Äsung | Frühjahr bis Herbst: Überwiegend Gräser und Kräuter, Getreide, Raps, Hackfrüchte, Klee Im Winter: Gras, Mast (Eicheln, Bucheckern), Flechten, Rinde |
| Wildschäden im Wald | Verbiss, Fege- und Schlagschäden, Schälschäden |
| Wildschäden im Feld | Fraß-, Tritt- und Lagerschäden |
2.27 Altersschätzung anhand des Unterkiefers
2.27.1 Kalb (AK 0)
M1 schiebt, M1 erscheint mit 6 Monaten, p3ist 3-teilig

2.27.2 Schmalspießer, -tier (AK 1)
M1 und M2 vorhanden, M2 erscheint mit 18 Monaten, p3 ist 3-teilig

2.27.3 Hirsch (Alttier), 2-jährig und älter
M1, M2, M3 sind vorhanden, M3 erscheint mit 30 Monaten, P3 ist bereits 2-teilig

Die Zahnentwicklung ist mit ca. 30 bis 32 Monaten abgeschlossen. Wechsel vom 3-teiligen P3 zum 2-teiligen P3 mit ca. 30 Monaten. Nach Abschluss der Zahnentwicklung grobe Altersschätzung am Unterkiefer anhand des Abschliffs der Kunden am M1 (ältester Zahn im Gebiss). Bei einem reifen Hirsch etwa des 10. Kopfes ist die Kunde auf der vorderen Säule des M1 abgeschliffen.
2.28 Altersschätzung bei einem lebenden Hirsch
- Körperbau (Körpermasse)
- Haltung des Trägers (je älter, um so waagrechter)
- Hängebauch beim alten, reifen Hirsch
- Wamme (Doppelkinn)
- Erstlingsgeweih immer ohne Rosen; deshalb sind Hirsche vom 1. Kopf (AK 1) die einzige Altersklasse, die anhand des Geweihs sicher angesprochen werden kann.
- In sehr hohem Alter (ab ca. 14 Jahren) erfolgt in der Regel ein Zurücksetzen des Geweihs.
Merke: Die Zahl der Enden sagt nichts über das Alter aus
2.28.1 Altersklasse 1 (Schmalspießer, Hirsch vom 1. Kopf)
schlanke Figurschmales Hauptwirkt hochläufigHaupt und Träger aufrechtGeweih ohne RosenAK 1 ist deshalb die einzige Altersklasse, die anhand des Geweihs angesprochen werden kann.

2.28.2 Altersklasse 2 (2. bis 4. Kopf)
Träger noch schlankim Wildbret schon stärkerSteht noch hoch auf den LäufenRücken geradenoch deutliche Einsattelung zwischen Rücken und Trägeransatz

2.28.3 Altersklasse 3 (5. bis 9. Kopf)
Träger etwas breiterTräger wird nicht mehr steil nach oben getragen.Winkel zwischen Träger und Rückenliniewird stumpfer.Rückenlinie nicht mehr ganz geradeWiderrist tritt leicht hervor.

2.29.4 Altersklasse 4 (ab 10. Kopf)
massiger Rumpfstarker TrägerWammeWaagrechte Haupt- undTrägerhaltung beim ZiehenHängebauchRückenlinie nach hinten abfallend, unterbrochen durch Widerrist und Kruppe Insgesamt Verlagerung der Masse nach vorn


2.29 Hirschgerechte Zeichen
Dies sind Zeichen, die beim Rotwild Rückschlüsse auf Geschlecht und Alter zulassen.
Es gibt über 70 hirschgerechte Zeichen. Hier nur eine kleine Auswahl:
2.29.1 Trittsiegel
Beim Rotwild nehmen die Ballen ca. ein Viertel des Trittsiegels ein.
Das Trittsiegel des Vorderlaufs ist ca. 2 cm breiter (größer) als das des Hinterlaufs.

2.29.2 Schrittlänge
Hirsch: 70 cm, Tier: 55 cm
2.29.3 Schrank
Hirsch: 15 cm, Tier: 7 cm
2.29.4 Suhle
Siehe Jagdbetrieb, Prüfungsfach 2
2.29.5 Scherzen
Hirsch fährt mit dem Geweih in die Erde und wirft dabei Gras hoch. Aber auch das zaghafte Kämpfen besonders bei geringen Hirschen in der Feistzeit wird so bezeichnet.
2.29.6 Himmelszeichen
Hirsch wendet beim Ziehen durch dichte Bestände Blätter und Zweige mit dem Geweih um.
2.29.7 Widergang
Beschreibt das Rückwechseln des Hirsches auf der eigenen Fährte
2.29.8 Schlosstritt
Im Bett eines Hirsches steht meist in der Mitte ein einzelner Schalenabdruck. Er entsteht, weil der Hirsch beim Hochwerden einen Hinterlauf mitten unter den Körper zieht.
2.29.9 Kirchgang
Ist das bedächtige Einziehen des Hirsches vom Feld zu Holze in der Morgendämmerung
2.29.10 Lautäußerungen
- Knören oder Röhren (Brunftlaute der Hirsche)
- Trenzen
- Mahnen (Locklaut des Tieres)
- Schrecken (Warnlaut)
- Klagen (Schmerzlaut)
2.29.11 Losung

2.30 Jagdzeiten
| Schmaltiere und Schmalspießer: | 16.04. bis 31.01. |
| Hirsche (AK 2, 3, 4), Alttiere, Kälber: | 01.08. bis 31.01. |
2.31 Wilddichte
2 Stück/100 ha
2.32 Zuwachs
80 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand am 01.04.
2.33 Fehler bei der Rotwildbejagung
- Jagddruck zu hoch
- Außerachtlassen des Windes
- Falscher Hundeeinsatz bei Gesellschaftsjagden (hochläufige und/oder weit jagdende Hunde)
- Alttier vor Kalb erlegen
- Abschuss von mittelalten Hirschen
- Eventuell falsche Bejagung der AK 1 in der Setzzeit (Frühsommerbejagung)

Zusammenfassung
Rotwild im Jahresverlauf
