Schulungsmaterial für die Jungjägerausbildung

6 Angewölfte (angeborene) Eigenschaften = „Anlagen“ unserer Jagdhunde

NaseSehr gutes Vermögen, Witterung (Duft) des Wildes aufzunehmen = die wichtigste Anlage eines Jagdhundes
SucheFlotte Quersuche mit hoher Nase (Vorstehhunde)
VorstehenFähigkeit, bei Witterung von Niederwild zu verharren (erstarren). Umfasst das Markieren, Anziehen und das eigentliche Vorstehen
SpurlautVerfolgen einer frischen Spur nicht sichtbaren gesunden Wildes unter anhaltendem Laut. Wird auf einer gesunden Hasenspur geprüft. Rassetypische Eigenschaft von Stöberhunden, Bracken, Teckel und DJT
FührigkeitZusammenarbeit des Hundes mit dem Hundeführer
SchussfestigkeitUnempfindlichkeit bei Abgabe eines Schusses
SpurwilleFähigkeit, einer Spur oder Fährte ausdauernd zu folgen
WasserfreudePassion, im Wasser in jeder Situation, bei jedem Wetter zu arbeiten, und die Fähigkeit, eine Schwimmspur zu arbeiten
BringfreudeFähigkeit, gefundene Dinge (Abwurfstangen etc.) und gefundenes Wild zu apportieren 
ArbeitsfreudeWille, jederzeit folgsam Befehle/Kommandos im Jagdbetrieb auszuführen
JagdverstandIntelligenz bei der Jagd
HärteUnempfindlichkeit gegenüber Schmerzen und äußeren Umständen (z.B. kaltes Wasser)
SchärfeRaubwildschärfe: Kampfbereitschaft gegenüber lebendem Raubwild (Fuchs, Dachs, Steinmarder etc.)Raubzeugschärfe: Kampfbereitschaft gegenüber lebendem Raubzeug (Katze) Wildschärfe: Kampfbereitschaft gegenüber lebendem Wild; wichtig bei der Nachsuche und beim StöbernMannschärfe: Kampfbereitschaft gegenüber Menschen (nur auf Befehl)